RSS-Feed abonnieren

Wohneigentümer werden – Tipps für den Kauf

19. Mai 2014

Niedrige Zinsen verlocken derzeit zur Investition in Immobilien, denn nach wie vor ist das Eigenheim eine sehr beliebte Altersvorsorge. Neben der Finanzierung gibt es aber noch ein paar weitere Kriterien, die vor dem Kauf von Wohneigentum zu berücksichtigen sind.

Touchscreen für die Besucher zum Entdecken neuer Eigenheime

Die Welt veröffentlichte heute dazu einen Artikel mit wichtigen Tipps zum Kauf einer Immobilie. Denn auch, wenn die Zinsen derzeit gut stehen, davon alleine kann man sich noch keine Wohnung leisten. Solch ein Kauf soll daher wohl überlegt sein, schließlich handelt es sich dabei um eine Investition fürs Leben.

Viele Kanäle durchsuchen

Auf der Suche nach einer passenden Immobilie, in der man vermutlich den Rest seines Lebens verbringt, gelangt man zunächst ins Internet. Dies ist auch ein guter Anfang, aber die Kanäle sollten auch erweitert werden, wie Amal Khalil vom Verband Wohneigentum in Bonn der Welt erzählt. Diese können Zeitungen, Banken oder Bauträger sein, aber auch bei Freunden, Bekannten und Verwandten umhören kann nicht schaden. „Viele Wohnungen und Häuser kommen erst gar nicht auf den freien Markt“, sagt Khalil der Welt, da sie privat vermittelt werden.
Bei der Suche und der Bewertung der Angebote sollten sich die Kaufwillige unbedingt vorher festlegen, was sie von ihrem Eigenheim erwarten.

Als Nächstes geht es um das Finanzielle. Mindestens 20 Prozent sollte als Eigenkapital vorhanden sein. Dies raten auch mehrere einschlägige Wohneigentumsratger, darunter zum Beispiel der von immobilienscout24. Dieser verfügt sogar über einen Finanzierungsrechner, der einem direkt sagt, wie hoch Zinsen, Tilgung und Raten werden und vergleicht Angebote verschiedener Banken. Dabei können neben Laufzeit und Tilgungsrate auch der Beruf als Variable angegeben werden.

Förderung zur Finanzierung

Für das Finanzieren einer Immobilie gibt es inzwischen allerhand Fördermöglichkeiten, die ebenfalls bei immobilienscout24 zu finden sind. An erster Stelle steht der Kredit, der KfW-Förderbank. Ein günstiges Darlehen – unabhängig vom Einkommen – kann dort beantragt werden. Für Bauvorhaben, Sanierung oder Kauf. Förderfähig sind laut KfW „alle energetischen Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard 70, 55 oder 40 führen.“ Daran knüpft noch die Bedingung, dass man selbst einziehen muss.
Nicht zu vergessen bei möglichen Förderungen sind die „Wohn-Riester“ oder auch kommunale Programme zur Immobilienkaufförderung.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Nachdem die Finanzierung steht und ein oder auch mehrere Objekte in Frage kommen, sollte der potentielle Käufer sich ausführlich über die Immobilie informieren. Flächenangaben sollten selbst nachgeprüft und noch einmal vermessen werden. Auch ein unabhängiger Gutachter, der sich die Bausubstanz genauer ansieht, ist zu empfehlen.
In jedem Fall: Zeit nehmen. Ein Immobilienkauf soll wohl überlegt und kein Spontankauf sein.

Über den Autor: